Von der Streuobstwiese ins Kulturhaus: unser Apfeltag

Am Wandertag waren wir, die Klassen 6a und 6b, nicht einfach nur unterwegs. Wir haben gemeinsam Äpfel und Birnen gesammelt und daraus später verschiedene leckere Produkte hergestellt. Unser Tag begann damit, dass wir an verschiedenen Stellen in Bettenhausen unterwegs waren und fleißig Obst sammelten. Dabei waren wir in zwei Gruppen eingeteilt und hatten verschiedene Aufgaben. Schon im Vorfeld hatten wir uns im Fach Sprachwerkstatt mit dem Thema beschäftigt und uns Gedanken darüber gemacht, wie wir so einen Tag gestalten und dokumentieren können. Anschließend ging es ins Kulturhaus. Dort waren verschiedene Stationen vorbereitet. Wir kochten Apfelmus, stellten Fruchtgelee und Apfelsaft her und backten Apfelmuffins. Jeder hatte dabei seine eigene Aufgabe. Einige von uns waren direkt bei der Verarbeitung dabei, andere halfen als Springer dort, wo gerade Unterstützung gebraucht wurde. Auch außerhalb der Küche gab es viel zu tun. Einige von uns gestalteten die Etiketten für die Gläser. Andere bereiteten die Gläser für die Verarbeitung vor und sterilisierten sie gemeinsam mit Herrn Krech. Wieder andere waren für die Fotos und die Dokumentation zuständig. Diese Schülerinnen und Schüler haben auch an diesem Artikel mitgearbeitet. Besonders spannend waren die Interviews. Einige von uns haben Mitschülerinnen und Mitschüler sowie Lehrer befragt. Dabei wollten wir wissen, was ihnen an diesem Tag besonders gefallen hat und welche Aufgaben sie übernommen haben. Viele fanden das Äpfelsammeln, das Backen und die gemeinsame Arbeit besonders schön. Auch der selbst hergestellte Apfelsaft kam gut an. Am Ende konnten wir sehen, was aus den Äpfeln und Birnen geworden war, die wir am Morgen noch gemeinsam gesammelt hatten. Für uns war der Wandertag deshalb nicht nur ein Ausflug. Wir haben gemeinsam gearbeitet, Neues ausprobiert und gesehen, wie aus den gesammelten Früchten verschiedene Produkte entstehen können. Von der Ernte bis zum fertigen Produkt: Wir waren überall dabei!

Bundesjugendspiele 2026

Am 15. und 17. September 2026 faden unsere alljährlichen Bundesjugendspiele statt. Alle 11 Klassen von der 5. bis zur 10. Klasse nahmen teil.
Im leichtathletischen Vierkampf traten die Schülerinnen und Schüler im Sprint, im Weitsprung, im Weitwurf bzw. Kugelstoßen (Klassen 9 und 10) sowie im Ausdauerlauf an. Die Mädchen liefen 800 Meter, die Jungen 1000 Meter. Zusätzlich maßen sich viele im Standweitsprung und im Dreierhopp.
Möglich war die Veranstaltung nur dank zahlreicher freiwilliger Helferinnen und Helfer, denen wir herzlich danken. Es waren gelungene Sporttage voller Einsatz, Fairness und Teamgeist und beeindruckenden Ergebnissen.
geschrieben von Maria Damm, Schulleiterin

Berlinfahrt 2026 – Geschichte, Technik und große Bühne

Vom 1. bis 4. September 2026 waren unsere Schülerinnen und Schüler auf Klassenfahrt in Berlin – begleitet von Klassenlehrerin Frau Friedrich, Herrn Zikeli und Schulleiterin Frau Damm.

Los ging es um 5.00 Uhr morgens. Während die einen noch mit der Müdigkeit kämpften, waren die anderen erstaunlich wach und voller Vorfreude. Erste Station in Berlin war die Gedenkstätte Hohenschönhausen, die einen eindrucksvollen Einblick in die deutsche Geschichte und das Leben in der DDR gab. Danach wurden die Zimmer in der Jugendherberge bezogen.

Der Mittwoch begann mit einer Stadtrundfahrt vorbei an den bekanntesten Sehenswürdigkeiten. Im Deutschlandmuseum folgte eine Entdeckertour mit Quiz – als Sieger gingen Marlon B. und Matteo S. hervor. Der Nachmittag gehörte der Freizeit, die viele für eine ausgiebige Shoppingtour in der Mall of Berlin nutzten. Manche Einkaufstasche kam gut gefüllt zurück.

Am Donnerstag stand das Technikmuseum auf dem Programm, wo die Gruppen zu Themen wie Schifffahrt, Straßenverkehr oder Fotografie recherchierten. Abends wartete das Highlight: die Grand Show „Blinded by Delight“ im Friedrichstadt-Palast. Bühnenbilder, Akrobatik und Inszenierung sorgten für große Begeisterung – selbst die Jungs, die dem Theaterbesuch zunächst gelassen entgegengesehen hatten, waren am Ende beeindruckt.

Am Freitag hieß es Koffer packen. Vor der Heimreise ging es noch auf eine Schifffahrt auf der Spree – nach den ereignisreichen Tagen vor allem eine willkommene Gelegenheit zum Entspannen.

Zu den inoffiziellen Erkenntnissen der Fahrt gehört: Das beliebteste Getränk war mit Abstand die Spezi. Und zum Berliner Fastfoodumsatz dürfte die Reisegruppe spürbar beigetragen haben.

Die Berlinfahrt 2026 verband spannende Einblicke in Geschichte und Technik mit vielen gemeinsamen Erlebnissen und einer großen Portion Hauptstadtflair.

   

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