Abschlussfahrt der Klasse 10b

Abschlussfahrt nach Amsterdam?
Am 01.05.2022 war es endlich so weit. Unsere lang ersehnte Abschlussfahrt stand vor der Tür. Um 11:30 trafen wir uns am Meininger Busbahnhof um uns von dort aus mit einer riesigen Vorfreude und einem negativen Coronatest auf den Weg in das 7,5 Stunden entfernte Stavoren, welches an der holländischen Küste liegt, zu machen. Die Busfahrt wurde durch laute Musik sehr bereichert und die Stunden verflogen wie im Flug. Gegen 17:30 Uhr erreichten wir die Deutsch-Holländische Grenze. Unser Abendessen bei McDonalds erwies sich als erlebnisreicher als erwartet. Neben den verschiedensten Mayonnaisekombinationen, welche man bestellen konnte, funktionierte die Bezahlung auch etwas anders als in Deutschland. Kurz nach 21:00 Uhr war es dann endlich so weit und wir erreichten den stavorener Hafen, wo uns unsere Skipperin und ihr Gehilfe herzlichst in Empfang nahmen. Erwartungsvoll betraten wir das Segelschiff und machten uns mit unserer Unterkunft für die nächsten 5 Tage vertraut. Nach einer kurzen Einweisung der Skipperin und nach eigenen kleinen Erkundungen des Hafens, wurde der Abend mit Gemeinschaftsspielen ausgeklungen. Am folgenden Morgen starteten wir gegen 8:oo Uhr, wie die kommenden Tage auch, mit einem gemeinschaftlichen Frühstück in den Tag. Gegen 10:15 Uhr sollten wir dann alle auf Deck sein, um uns mit dem eigentlichen Segeln vertraut zu machen. Gegen 10:30 legten wir schließlich in Stavoren ab. Zu unserem Glück, hatten wir sehr schönes Wetter und genossen die Zeit auf Deck, während wir über die Weiten des Ijsselmeer segelten. Nach etwa 8 Stunden segeln, erreichten wir am frühen Abend den Hafen in Volendam. Nachdem uns unsere Skipperin Janine einige Geheimtipps bezüglich des besten Fischrestaurants und der besten Einkaufsmöglichkeiten gab, konnten wir nun wieder selbstständig in einer Gruppe von mindesten 2 Personen das kleine Städtchen erkunden, einkaufen gehen etc. Nun war es auch schon Dienstag und unser sinnlichster Wunsch ging in Erfüllung. Nachdem sich eine kleine Gruppe zum morgendlichen Einkaufen der Lebensmittel gefunden hatte und wir unser Frühstück eingenommen hatten, machten wir uns gegen 9:00 Uhr auf den Weg zum Marktplatz, um mit dem Bus in das 30 minütig entfernte Amsterdam zu fahren. Auch hier waren wir wieder in Gruppen von mindestens 2 Personen unterwegs. Das interessante, jede Gruppe hat einen anderen Einblick in die Stadt bekommen. Einige setzten ihre Priorität aufs Hard Rock Cafe, um sich dort ein T-shirt zu besorgen. Ein anderer wollte viel lieber Madame Tussauds einen Besuch abstatten oder auch einfach nur shoppen. Nach diesem langen und vorallem abenteuerlichen Tag, waren wir am Ende des Tages geschafft und so fand die Bettruhe, vergleichsweise mit den anderen Tagen, ziemlich früh statt. Auch diese Nacht verbrachten wir noch einmal im Hafen von Volendam. Am Tag darauf segelten wir in den Hafen von Enkhuizen, welchen wir auf dem Weg nach Volendam bereits von Entfernung gesehen hatten. Das Wetter war immernoch stark sonnig, jedoch auch wenig windig, weshalb wir ab und zu den Motor des Bootes anmachen mussten. Manchen war sogar so warm, dass sie sich mit Bikini aufs Deck gelegt und sich gesonnt haben. Nach ca. 4 Stunden auf Wasser, legten wir gegen Nachmittag im Hafen an. Als wir eine kleine Einweisung über die Stadt bekommen hatten, dauerte es nicht lange und die Klasse war schon weit über alle Berge. Vom Park über lauter Einkaufsstraßen waren alle verteilt. Zum Abend trafen sich alle zum gemeinsamen Abendessen. Anschließend spielte der Großteil der Klasse ein Gemeinschaftsspiel. Nach dem Spiel hieß es Bettruhe. Gegen 8:00 Uhr gab es wie gewöhnlich Frühstück, wieder gingen Leute dafür zum Einkaufen. Noch Vormittags legten wir in Enkhuizen ab und machten uns auf dem Weg zurück, nach Stavoren. Wieder fehlte der Wind, aber Sonne war da. Es dauerte ebenfalls um die 4 Stunden. Ganz unterschiedlich nach der Ankunft war der Plan für den letzten Tag. Die einen machten nochmals eine Stadtrundtour, die anderen besorgten Dinge für die Heimreise. Wir haben den letzten Abend extrem genossen und als Abschluss sah sich die Klasse den Sonnenuntergang an. Am letzten Abend an Bord, spielten wir zusammen wieder Gemeinschaftsspiele. Anschließend gingen wir ins Bett. Wir mussten früh aufstehen, denn der Bus sollte pünktlich um 9:00 Uhr da sein. Wir haben ihn beladen, sind eingestiegen und auf ging es nach Hause. Es war doch ein extrem schönes Erlebnis, welches jeder für sich mitnehmen kann. Außerdem können wir sagen, wir haben unseren Wortschatz, unseren Zusammenhalt und unsere Kochkünste aufgebessert.
Geschrieben von Leoni Mündnich und Lea Greschat aus der Klasse 10b